Die Geschichte Roms Deutsch
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Die Geschichte Roms!
1) Der Anfang!
Sie waren aus dem Norden gekommen und suchten Wasser und
Weideland für ihre Tiere. Dort, wo sie sich niederließen, gab es zwar Wasser,
aber so viel, dass es eigentlich Sumpf war. Im Norden war ihr Gebiet von den
gutorganisierten Etruskern, im Süden von griechischen Kolonien begrenzt und
weiter oben, flussaufwärts, im Osten, in den Bergen lebten ihre Verwandten.
Feinde gab es natürliche: Wölfe, Bären und vor allem Stechmücken. Jeder
dritte hatte Malaria. Zuerst musste das Land mit den sieben Hügeln langsam
trockengelegt werden. Man lebte mit der Natur, aber man verging auch mit ihr.
Man war mutig, wie der Wolf (das Totemtier der Römer), aber man starb, auch
wie er. Aber warum gerade der Wolf? Weil man am Anfang in den Wäldern
zwischen den Blättern, sowieso keinen Adler sah. Die Weite des Raumes sollte
noch eine Weile verborgen bleiben, bevor man sich den Adler auf die Spitze
seiner Standarte steckte.
Jetzt konnte der Aufstieg beginnen. Schnell wuchs die
Bevölkerung. Viele Einwanderer kamen. Frauen waren Mangelware. Also ging man
bewaffnet zum Nachbarvolk, besetzte das Land und die Frauen und tötete die männliche
Bevölkerung. Die Taktik war einfach: Man machte die Gegend unsicher, raubte
Haustiere, Frauen, Kinder und zog sich dann wieder zurück. Entweder verließ
der Gegner die Gegend oder es kam zum Krieg. Und jeder musste daran
teilnehmen, wollte er zu einem neuen Stück Land kommen. Wer konnte, kam auf
seinem Pferd und wurde Offizier, wer keines hatte, beteiligte sich zu Fuß.
Wer zu Hause blieb, bekam nichts von der Beute und wurde ausgestossen.
Aber langsam wurde die Gemeinschaft immer größer. Die Reicheren
gaben einem zielbewussten Armen ein Pferd und Geld, damit er für sie in den
Kampf zog. Die Größe und militärische Ordnung benötigte einen Führer, so
wählte man einen König. Basisdemokratie funktionierte auf diesem Niveau nicht
mehr.
2) Die Königszeit!
Das Wohl eines Königreichs ist unvermeidlich mit den persönlichen
Eigenschaften seines Alleinherrschers verbunden. Zur Demokratie gehören
selbstbewusste Bürger. Das war vor 2-3000 Jahren noch nicht gegeben. (Dies
ist auch heute in sehr vielen Ländern noch nicht gegeben.) Manche dieser
Könige, nach der Legende sollen es sieben gewesen sein, hatten ein wirkliches
Organisationstalent, führten wichtige Reformen im Verwaltungs- und
Steuersystem durch, regelten das private und Zusammenleben mit Gesetzen und
Feiertagen, andere waren mutig und ehrgeizig, aber alle waren sie mehr oder
weniger nur darauf bedacht, ihren eigenen Nutzen zu fördern.
3) Die Republik!
Aber diese Könige waren
oft nicht stark genug, so dass es einigen Interessengruppen gelang, sie zu
stürzen und einen Rat, den Senat, eine Versammlung der Reichen und
Einflussreichen aufzubauen. Nach einer Zeit aber zerstritten sie sich und
untere Schichten konnten ihre Interessen besser vertreten. Wo jedoch die
Grenze des eigenen Interesses liegt und wo man durch weiteres Verfolgen
dieses Zieles dann auch am eigenen Ast sägt, war diesen Leuten noch nicht
bekannt.
4) Die Kaiserzeit!
Das Chaos wurde so groß, dass einige Interessengruppen die
Oberhand bekamen und es zum Bürgerkrieg kam. Am Ende stand die Kaiserzeit.
Wieder war die Staatsgewalt in einer Hand vereinigt. Weitere Eroberungen
wurden gemacht. Wie konnte diese schlechteste der Staatsformen trotzdem so
erfolgreich sein? Weder in Afrika, Europa noch Asien gab es entsprechende
Konkurrenz und China oder Indien waren zu weit entfernt. Es schien, als ob
die Entwicklung stehenblieb. Solange immer neue Gebiete erobert und
ausgeraubt werden konnten, lief alles glatt. Die Einfuhren aus den Provinzen
waren so billig, dass sie zuerst die Kleinbauern ruinierten und dann auch
noch die Sklavenarbeit auf den Latifundien der Großgrundbesitzer unterboten.
Der Sklave wurde befreit und strömte zusammen mit dem verarmten Bauern in die
Großstädte, um als römischer Bürger sein Recht auf kostenlose Versorgung in
Anspruch zu nehmen. Italien war zu Untätigkeit verurteilt. Das Reich war zu
groß geworden. Durch Nachfolgekämpfe zerfiel es in 2 Teile, den östlichen und
westlichen.
5) Das Ende des westlichen Teiles!
Was zuerst ein Vorteil gewesen war, sollte jetzt zum Zusammenbruch
führen. Ohne Konkurrenz gibt es keinen Ansporn. Und dann kam in diese Leere
das Christentum mit seinen lebensverneinenden Lehren. Der Römer hatte das
hiesige Leben geliebt, der Christ wartete auf den Tod. Und der sollte dann auch
kommen. Es ist noch immer eine ungeklärte Frage, warum die Nomadenvölker anfingen, alle paar Jahrhunderte von
den mongolischen Steppen bis zum Rhein zu
wandern. Aber dem, was wir in Europa die große Völkerwanderung nennen und
deren Welle in Asien begann, konnte das geschwächte weströmische Reich nicht
mehr standhalten. Überall brachen die barbarischen Germanen und Hunnen in das
Reich ein.
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Else
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Montag, 6. April 2015
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